Verlässliche Beziehungen und Bildungsgerechtigkeit
Wie können verlässliche Bezugspersonen Kinder mit ungleichen Startbedingungen stärken?
Einordnung
Der Themenraum untersucht am Beispiel eines außerschulischen 1:1-Mentorings, was regelmäßige, selbstbestimmte Zeit mit einer verlässlichen Bezugsperson für ein Grundschulkind bedeuten kann. Im Dialog werden Beobachtungen aus Familie und Fachpraxis, die Perspektive des Kindes, die Bedingungen des Programms und die Aussagekraft der Forschung getrennt betrachtet.
Fragen zum Weiterdenken
- Kindperspektive
- Woran zeigt das Kind, welche Aktivitäten, Gespräche und Erfahrungen ihm wichtig sind?
- Beziehung
- Welche Bedingungen machen die gemeinsame Zeit verlässlich, freiwillig und frei von Leistungsdruck?
- Wirkung
- Welche Veränderungen werden beobachtet, wie werden sie dokumentiert und was lässt sich daraus tatsächlich ableiten?
Quellen und Prüfung des Leitartikels
In fachlicher Prüfung. Quellenbezug geprüft · fachliche Freigabe ausstehend
- QuelleRoman Eisner: „Mein Balu“, didacta 3/2023, S. 12–13. Originalbeitrag und Autorenzeile im AVR-Magazinarchiv geprüft.
- QuelleKosse, Deckers, Schildberg-Hörisch, Falk: The Formation of Prosociality. Journal of Political Economy 128 (2020), S. 434–467.
- QuelleFalk, Kosse, Pinger: Mentoring and Schooling Decisions: Causal Evidence. IZA Discussion Paper 13387.
Eine Initiative der Habermaass Stiftung